Was sind Sintermetallfilter und wie funktionieren sie?

27.06.2025
  1. 1. Einführung in Sintermetallfilter

 

Sintermetallfilter sind robuste, leistungsstarke Filtermedien aus Metallpulvern. Im Gegensatz zu Gewebe- oder Grobfiltern besitzen sie eine starre, vernetzte und durchlässige Struktur, die durch Sintern entsteht. Beim Sintern wird verdichtetes Stahlpulver unterhalb seines Schmelzpunktes erhitzt, wodurch die Partikel durch Diffusion zu einem stabilen Gerüst mit kontrollierter Porengröße verbunden werden.

Sie bestehen im Allgemeinen aus einem einzigen Metall oder Legierungspulver und umfassen typische Produkte wie Edelstahl (316L, 304L), Bronze, Nickellegierungen (Monel, Hastelloy) und Titan, die aufgrund von Eigenschaften wie Verschleißfestigkeit, Hochtemperaturbeständigkeit oder Biokompatibilität ausgewählt werden.

Die Filtration erfolgt durch Oberflächenfiltration (Partikel, die größer als die Oberflächenporen sind, werden zurückgehalten) und Tiefenreinigung (kleinere Partikel werden im gewundenen Porennetzwerk gefangen). Das steife Gerüst sorgt unter Druck für eine konstante Porengröße und gewährleistet so eine gleichbleibende Effizienz.

 

Sinterfilteranwendung

 

2. Produktionsverfeinerung: Pulvermetallurgie und Sintern

Die Produktion erfolgt mittels Pulvermetallurgie und umfasst:

  1. Pulverauswahl:Die Wahl des Metallpulvers (Zusammensetzung, Größe, Form, Reinheit) bestimmt die endgültigen Eigenschaften, insbesondere die Porengröße und Leckagen in der Struktur.
  2. Erstellen:Pulver wird zu einem „Grünkörper“ verdichtet. Zu den Verfahren gehören das Schmelzpressen (einfache Formen), das isostatische Pressen (Kleidungsdicke, komplexe Formen), das Extrudieren (konstante Profile) und das Schlickergießen (komplexe Formen, feine Pulver).
  3. Sintern:Der Grünkörper wird in einer kontrollierten Umgebung unterhalb des Schmelzpunkts erhitzt. Dadurch werden Partikel gebunden (Halswachstum), Poren verrundet und die Verdichtung reguliert, um die gewünschte Porosität und Festigkeit zu erreichen. Kriterien (Temperatur, Zeit, Atmosphäre) sind entscheidend für Porenstruktur und Permeabilität.

Für die endgültige Filtereinrichtung können nach dem Sintern Schritte wie die maschinelle Bearbeitung durchgeführt werden.

 

3. Materialwissenschaft und resultierendes poröses Gerüst

Die Produktauswahl ist für die Effizienz von entscheidender Bedeutung.

  • Rostfreie Stähle (316L, 304L):Typisch für Korrosionsbeständigkeit, Robustheit und Kosten. 316L ist beständig gegen Lochfraß/Spaltrost (Chemie, Pharma, Lebensmittel). 304L für deutlich weniger aggressive Anwendungen.
  • Bronze:Anwendungen mit niedrigeren Temperaturen/Korrosionsbeständigkeit (Schalldämpfer, einfache Filterung). Wesentlich wirtschaftlicher, jedoch weniger robust/beständig als Edelstahl.
  • Nickellegierungen (Monel, Hastelloy):Außergewöhnliche Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien und hohe Temperaturen. Monel ist beständig gegen Meerwasser und Säuren. Hastelloys sind beständig gegen aggressive Medien (chemische Verarbeitung).
  • Titan:Ausgezeichnete Beständigkeit gegen Oxidation, Chloride und Biokompatibilität. Wird in der Chemie, Medizin und Luft- und Raumfahrt verwendet.

Sinterkriterien regeln die durchlässige Struktur:

  • Porosität:Mengenanteil der Poren (20–50 %). Eine höhere Porosität bedeutet in der Regel höhere Undichtigkeiten in der Struktur, jedoch eine geringere Haltbarkeit.
  • Porengröße Zirkulation:Bereich/Häufigkeit der Porengrößen, entscheidend für die Effizienz.
  • Undichtigkeiten in der Konstruktion:Linderung des Flüssigkeitsflusses.

Pulvereigenschaften, Spannungsentwicklung und Sinterung steuern diese Kriterien und ermöglichen die Anpassung der Filter an spezifische Anforderungen. Feinere Pulver bzw. geringere Sinterung führen zu kleineren Poren; gröbere Pulver bzw. höhere Sinterung führen zu größeren Poren.

 

gesinterte Pulverscheibe

 

4. Geheime Leistungsmerkmale

Die Filtereffizienz basiert auf:

  • Filtereffektivität:Möglichkeit zum Entfernen von Bits.Gesamtergebnis:Theoretisch größte Bitdimension eliminiert (100 %).Nominelles Ranking:Effektivität in einer bestimmten Größenordnung (z. B. 90 %), viel weniger genau. Der Beta-Prozentsatz ($ \ beta$) misst die Effizienz.
  • Stressabbau:Druckunterschied über den Filter für den Durchfluss. Je niedriger, desto besser. Geregelt durch Flüssigkeitseigenschaften, Filtermaße und Lecks in der Struktur (Darcy'sches Gesetz). Verstopfung erhöht den Druckabfall.
  • Mechanische Belastbarkeit:Das starre Gerüst hält hohen Differenzspannungen (Berst-/Kollapsspannungen) stand. Beeinflusst durch Produkt, Porosität und Sintern.
  • Hitze- und Stressresistenz:Die Metallnatur ermöglicht ein Verfahren, das über Polymerbeschränkungen hinausgeht. Minimal durch Legierungskonstruktionen und Immobiliendesign.
  • Chemische Verträglichkeit:Breit, basiert auf Legierungen (SS, Ni-Legierungen, Ti vertragen aggressive Chemikalien).

 

5. Kontrolle der Porengröße und Filtrationswerte

Die Kontrolle der Porengröße ist von entscheidender Bedeutung:

  1. Pulverfragmentabmessung:Wichtigste Variable: Feineres Pulver = kleinere Poren.
  2. Verdichtungsdruck:Höherer Druck verringert den ersten Spaltraum und führt möglicherweise zu kleineren Poren.
  3. Sinterkriterien:Temperatur/Zeit beeinflussen die Bindung und Verdichtung und beeinflussen die Porengröße/Porosität.

Die Filterleistung wird durch Untersuchungen ermittelt:

  • Bubble-Point-Test:Preisangaben beziehen sich auf die größte Porengröße (am wenigsten eingeschränkt).
  • Gaslecks in der Strukturuntersuchung:Verfahren zur vollständigen Durchlässigkeit.
  • Untersuchung der Flüssigkeitsverdrängung:Stufenporen-Dimensionszirkulation.
  • Bit Challenge Prüfungen:Bestimmen Sie die Effektivität und die Beta-Anteile, die zu absoluten/nominalen Wertungen führen.

Absolute Ranglisten gewährleisten die Entfernung bei einer bestimmten Größe; nominale Ranglisten sind viel weniger spezifisch.

 

6. Anwendungen in der gesamten Trickindustrie

Qualität macht Sinterstahlfilter zu einem unverzichtbaren Bestandteil gefragter Anwendungen:

  • Umgang mit Chemikalien:Katalysatorrückgewinnung, Filtersystem für aggressive/heiße Flüssigkeiten, Schutzwerkzeuge. Reinigbar für eine starke Rückgewinnung.
  • Pharmazeutika:Sterilisiertes Gas, API-Filtration, Erklärung zu Prozessflüssigkeiten. Robust für die Dampfhygiene (Autoklav, CIP/SIP).
  • Öl und Gas:Bohrlochkopfreinigung (Sand), erzeugtes Wasser, Schutz von Pumpen/Ventilen bei hohem Druck/hohen Temperaturen.
  • Essen und Trinken:Erklärung: Partikelentfernung, starke Dampffiltration. Robust, hygienisch reinigbar.
  • Automobilindustrie:Kraftstoff-/Hydraulikfilter, beständig gegen Vibrationen, Temperaturen und Druck.
  • Luft- und Raumfahrt:Hydraulik-/Kraftstoff-/Pneumatiksysteme. Hohes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, Zuverlässigkeit unter schwierigen Bedingungen.
  • Stromerzeugung:Kondensatreinigung, Kesselspeisewasserfilterung zur Sicherung von Windkraftanlagen. Hohe Temperaturbeständigkeit.

Ihre Fähigkeit, hohen Drücken/Temperaturen sowie ätzenden Chemikalien standzuhalten und gereinigt zu werden, macht sie zu einem bevorzugten Material für andere Anwendungen.

 

7. Pflege, Nachwachsen und Lebensdauer

Ein entscheidender Vorteil ist die Reinigungsfähigkeit/Regenerierbarkeit, die die Lebensdauer verlängert. Ansätze:

  • Rückspülen:Durch die Rückwärtszirkulation der sauberen Flüssigkeit werden die Partikel verdrängt.
  • Chemische Reinigung:Lösungsmittel/Säuren/Basen lösen Schmutzstoffe.
  • Thermische Reinigung:Hohe Hitze verbrennt natürliche Schadstoffe.
  • Ultraschallreinigung:Energie verdrängt Partikel in einem Bad.

Die Lebensdauer hängt von folgenden Faktoren ab: Partikelmenge, Verschmutzungsgrad, chemische Umgebung, Temperatur-/Druckzyklen und Reinigungseffizienz.

Höhere Anschaffungskosten werden üblicherweise durch die lange Lebensdauer und Regenerierbarkeit ausgeglichen, was zu geringeren Gesamtbetriebskosten führt.

 

8. Relative Bewertung mit alternativen Reinigungstechnologien

 

Sintermetallfilter zeichnen sich dort aus, wo andere nicht überzeugen: Meerwasserentsalzungsanlagen

 

Funktion Sintermetallfilter Gewebte Kordelnetzfilter Keramikfilter Polymermembranschichten
Material Metalle/Legierungen Stähle Keramik Polymere
Rahmen Unflexibel, porös (gesintert) Gewebte Kordeln Unflexibel, porös (gesintert) Dünne, durchlässige Folie
Filtrationskonzept Oberfläche & Tiefe Hauptsächlich Oberfläche Oberfläche & Tiefe Oberfläche
Kontrolle der Porendimension Pulver, Verdichtung, Sintern Draht/Gewebe Bitabmessung, Bindemittel, Sintern Gießen/Strecken
Filterbewertung Absolut und nominal (0,5–200 µm+) Direkt (1-1000 µm+) Absolut und nominal (0,1–50 µm+) Absolut (0,01-10 µm)
Mechanische Festigkeit Sehr hoch Mäßig (kann sich verziehen) Hoch und doch spröde Reduziert (flexibel)
Temperaturniveaubegrenzung Wirklich hoch Hoch Sehr hoch Reduziert auf Moderat
Stressbegrenzung Sehr hoch Mäßig Hoch Niedrig bis mittel
Chemische Beständigkeit Außergewöhnlich (abhängig von der Legierung) Außergewöhnlich (abhängig von der Legierung) Hervorragend (basiert auf Keramik) Variabel (hängt vom Polymer ab)
Reinigungsfähigkeit/Regen. Hervorragend Exzellent Gut Begrenzt (häufig irreversible Verschmutzung)
Kosten Hoher Anfangsbuchstabe Bescheidene Vorbemerkung Hohe Vorrunde Niedrige bis bescheidene Anfangs
Lebensdauer Sehr lang (mit Reinigung) Bescheiden bis Lang Lang Kurz bis mittelschwer (häufig entbehrlich)

 

Trick zum Mitnehmen:Sinterstahl bietet im Vergleich zu gewebtem Netzgewebe eine höhere Festigkeit und Filtertiefe. Er ist deutlich dehnbarer als spröde Keramik und übertrifft die Einschränkungen von Polymeren hinsichtlich Temperatur, Belastbarkeit und chemischer Beständigkeit bei weitem, obwohl Polymere eine feinere Reinigung ermöglichen. Sie eignen sich besonders für anspruchsvolle, raue Umgebungen, in denen Belastbarkeit und Regenerationsfähigkeit entscheidend sind.

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Häufig gestellte Fragen
Poröser Kunststofffilter
Welche Arten von Polymeren werden zur Herstellung poröser Filter aus gesintertem Kunststoff verwendet?

Zu den bei der Herstellung poröser Filter aus gesintertem Kunststoff verwendeten Polymeren zählen unter anderem Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polytetrafluorethylen (PTFE) und Polyvinylidenfluorid (PVDF).

Gesinterte Titanfilter
Sind gesinterte Titanfilter wiederverwendbar?

Ja, gesinterte Titanfilter lassen sich leicht reinigen, ermöglichen die Wiederverwendbarkeit und minimieren die Betriebskosten über ihre verlängerte Lebensdauer.

Für welche Anwendungen sind gesinterte Titanfilter geeignet?

Gesinterte Titanfilter sind vielseitig und finden aufgrund ihrer Temperaturbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit Anwendung in der Wasseraufbereitung, Gasdiffusion, bei chemischen Experimenten und pharmazeutischen Prozessen.

Gesinterte Pulverfilter
Was sind die wichtigsten Vorteile von Sinterpulverfiltern?

Gesinterte Pulverfilter bieten eine hohe Filterleistung, Langlebigkeit, Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit sowie Anpassungsmöglichkeiten hinsichtlich Form, Porengröße und Material.

Für Unternehmen
Wie steht es um die Produktionskapazität?

• Sintermetallfilter: 10.000 Sätze pro Monat.
• Filtergehäuse: 5000 Sätze/Monat.
• PE-Filter: 100.000 Stück/Monat.
• Und unsere Produktionskapazität wächst.

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